Schon als Kind spürte ich, dass es mehr gibt als das, was wir sehen und mit unseren Händen berühren können. Mich begleiteten Fragen nach Sinn, Verbundenheit und dem, was ein erfülltes Leben wirklich ausmacht. Diese Suche hat mich nie verlassen – und sie prägt bis heute meinen Weg.
Yoga begegnete mir in einer Zeit, in der ich selbst nach Halt, Orientierung und einem tieferen Zugang zu mir suchte. Was mit Bewegung begann, wurde zu einer Lebenshaltung. Aus der Matte wurde ein Ort des Ankommens. Aus dem Atem ein Anker. Und aus der Yogaphilosophie eine Begleiterin, die mich gelehrt hat, meinem Körper zuzuhören, meine Grenzen zu achten und mich selbst mit all meinen Licht- und Schattenseiten anzunehmen.
Auch persönliche Krisen und Abschiede wurden zu Lehrern auf meinem Weg. Sie haben mir gezeigt, wie kostbar dieses Leben ist – und wie heilsam es sein kann, sich ihm mit offenem Herzen zuzuwenden. So entstand nach und nach der Wunsch, nicht nur Yoga zu unterrichten, sondern Menschen auf ihrem ganz eigenen Weg zu begleiten.
Sanjīvanī bedeutet sinngemäß „die, die zu neuem Leben erweckt“. Dieser Name hat mich gefunden – und ich empfinde ihn als Ausdruck dessen, was ich selbst erfahren durfte: Dass nach jedem Winter wieder ein Frühling kommen kann. Dass Veränderung möglich ist. Und dass in jedem Menschen eine Kraft liegt, die wachsen möchte, wenn wir ihr Raum geben.
Mein Symbol ist die Libelle. Sie verbringt einen großen Teil ihres Lebens im Wasser, bevor sie sich verwandelt und fliegen lernt. Sie erinnert daran, dass Entwicklung Zeit braucht und dass gerade in den stillen Phasen oft die tiefsten Veränderungen geschehen.
In meiner Arbeit geht es deshalb nicht um Leistung oder Perfektion. Es geht um Begegnung. Um einen Raum, in dem du durchatmen, dich spüren und dir selbst wieder näherkommen darfst.
Ob im Yoga, in der Begleitung durch herausfordernde Lebensphasen, beim gemeinsamen Mantrasingen oder in Workshops – ich möchte Menschen dabei unterstützen, wieder in Verbindung zu kommen. Mit ihrem Körper. Mit ihrem Atem. Mit ihrem Herzen. Und mit dem Vertrauen, dass der nächste Schritt bereits in ihnen angelegt ist.
Ich glaube nicht an schnelle Lösungen, sondern an achtsame Prozesse. An echte Begegnungen auf Augenhöhe. An Spiritualität, die im Alltag lebendig wird. Und daran, dass Heilung oft dort beginnt, wo wir aufhören, gegen uns selbst zu kämpfen.
Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen und dich ein Stück auf deinem Weg begleiten zu dürfen.